Fall 127
Leitbefunde:

Situation einer gestörten statischen und dynamischen Okklusion in Verbindung mit einer "therapieresitenten Parodontalerkankung". Der Patient ist seit 2002 Jahren beschwerdefei und parodontal stabil!

Patientenidentifikation: 11285

Geschlecht: männlich

Region Wohnort: Kiel

Erstvorstellung im „CMD-Centrum-Kiel“: 25.11.1998

Alter zum Zeitpunkt der ersten Vorstellung im „CMD-Centrum-Kiel“: 58 Jahre

Behandlungszeitraum Funktionsdiagnostik/-therapie: 04.02.2002- 02.09.2004

Beschwerden vor Beginn der Behandlung im „CMD-Centrum-Kiel“:

 

  1. Auf einmal auftretende Beschwerden in der rechten Gesichtshälfte, undefinierbar
  2. Fester Biss, Zähnepressen
  3. Gefühl der Biss sei in Ordnung

Besonderheiten des Behandlungsfalles:

Der Patient wurde wenige Jahre zuvor anderweitig umfangreich prothetisch rekonstruiert. Subjektiv war der Patient beschwerdefrei. Die parodontale Situation hingegen war äußerst angespannt. Trotz intensiver Recallmaßnahmen hatte der Patient sehr tiefe Zahnfleischtaschen in Größenordnungen von 6 bis 8 mm. Weitere radikale parodontalchirurgische Maßnahmen brachten keine Verbesserung der Situation, ebenfalls medikamentöse Interventiopnen. Am 07.05.2002, ca 5 bis 7 Jahre nach Eingliederung der letzten prothetsichen Gesamtrestauration entwickelte der Patient ohne erkennbaren Grund Beschwerden im Bereich der linken Gesichtshälfte, mit der Verdachtsdiagnose einer "CMD". Seit Eingliederung der "Laborgefertigten Dauerprovisorien" ist der Patient funktionell vollkommen beschwerdefrei. Noch wichtiger aber ist, dass der Patient seitdem padodontal unauffällig ist Die Zahnfleischtaschentiefen liegen bei 2 bis 4 mm und damit in einem Bereich, der angesichts des Alters des Patienten und der Mundhygienemöglichkeiten vertretbar und als normal angesehen werden kann. Inzwischen sieht der Patient die zu Behandlungsbeginn bestehenden Bissverhältnisse mit anderen Augen. Dazu bedurfte es aber erst der Einstellung in die neuromuskulär zentrierte Bisslage, die zwischen 2002 und 2004 erfolgte

Beschwerdeniveau zu Beginn der Behandlung auf einer „Skala von 0-10“: 10

Beschwerdeniveau am Ende der funktionstherapeutischen Behandlung im „CMD-Centrum-Kiel“: 0

Physiotherapie als Begleitmaßnahme: Nein

Osteopathie als Begleitmaßnahme: Nein

Nachsorge der funktionstherapeutischen Behandlung im "CMD-Centrum-Kiel“: Recall alle 3 Monate bis heute

 

Fotoserie 11285

Behandlung einertherapieresistenten raschvoranschreitenden Parodontalerkrankung in Verbindung und getriggert durch eine "CMD"mit Implantaten, "Laborgefertigten Dauerprovisorien" und einer "Definitiven funktionstherapeutischen Rekonstruktion"