Große Zahnarztpraxis in Schleswig-Holstein ist insolvent
Tja, wer hätte das gedacht!
Wo es doch den Zahnärzten so gut geht und sie "Nutznießer" des Systems sind, so "unser" Bundeskanzler Friedrich Merz.
Das wird vermutlich nicht die letzte Praxis, oder neudeutsch das letzte MVZ sein, das in die Insolvenz rutscht und warum ein noch zu suchender Nachfolger, unter den gleichen Bedingungen auf einmal die Gewinne einfahren sollte, die immer noch kolportiert werden, aber von diesem MVZ nicht erwirtschaftet werden konnten, ist ebenso unklar. Da würde dann schon mal interessieren, was der Insolvenzverwalter an den Vorgaben der Gesundheitspolitik zu ändern vermag.
Er wird weder billigeres Personal bekommen, oder günstiger Materialien einkaufen können, geschweigen denn die Honorierung für erbrachte Leistungen verbessern können.
Die Wahrheit ist nämlich die, zumindest wenn keine alten Vermögenswerte da sind, die man aus Altruismus einsetzt, man allein unter den heutigen Gegebenheiten wirtschaften muss:
"Außer Spesen nichts gewesen."
Das dürfte für eine größere Zahl an Praxen und MVZ die Zukunft sein. Im Weiteren statt Selbstständigkeit ein Angestelltenverhältnis, was allerdings die Frage aufkommen lässt, wer dann diese Angestelltenverhältnisse alle schaffen wird.
Vermutlich Niemand, denn der angestellte Zahnarzt verdient genauso wenig, wie der selbständige 'Praxisinhaber.
Und das wiederum, wir wissen es, ist sowieso immer zu viel!
Es wird also keine Investoren, oder "Heuschrecken" geben, die in medizinische Praxisketten investieren, bei denen politisch gewollt ist, dass sie nichts verdienen sollen.
Das wird nicht die letzte Zahnarztpraxis sein, die in den kommenden Jahren insolvent geht, angesichts einer seit 36 Jahren andauernden und zunehmenden Entwicklung.
Zum einen:
Steigende Ausgaben für Personal, Material und Wartung, inklusive absurdester Bürokratiekosten
Zum anderen:
Im besten Fall stagnierende Einnahmen aus einem System, in dem Ärzte vor allem eines nicht sind: Nutznießer.
Auch hier wird es am Ende Niemand gewusst haben wollen, dabei sind die Fakten schon lange bekannt. U.a. durch diesen Internetauftritt.
Es wird so weitergehen, die Dinge werden schön geredet und am Ende stehen alle Beteiligten da und verstehen die Welt nicht mehr.
Wohl dem, der auf dieses System nicht angewiesen ist.
Am allertollsten sind aber die Kommentierungen bei Facebook.
Der übliche geistige Unrat von Neidern und Abgehängten, die heute krakeln und morgen weinen, weil keine Ärzte mehr da sind, die bereit sind ihnen zu helfen, weil es sich schlichtweg nicht lohnt.
Als Arzt muss man in der heutigen Zeit eher dumm und naiv sein, sich in diesem System selbständig zu machen, persönlich zu verschulden, um dann zu erleben, dass wenn es ums eigene Einkommen geht, egal was verdient wird, es, nach den Krakelern in den Asozialen Medien, ja immer vermeintlich zu viel ist.
Jedenfalls für den, der in den sozialen Medien krakelt.
Das Klima in diesem Land ist derart vergiftet, dass man diesen Leuten nur wünschen möchte auf den nächsten Zahnarzttermin möglichst lange zu warten und dann zu erleben, dass es für wenig eben auch nur wenig gibt. Schmerzen formen den Charakter und vielleicht braucht es dieser Formung.
Den zahnärztlichen Körperschaften bleibt ebenso vorzuhalten, dass die üblichen Phrasen, wenn nun die neuste Sparreform umgesetzt würde, die Versorgung der Patienten dann aber wirklich nicht mehr sicherzustellen sei, inzwischen auch ausgelutscht sind. Das hört man als Insider schon seit 30 Jahren von Berufspolitikern, die ihre eigenen Pfründe damit zu verteidigen, in dem dem normalen zahnärztlichen Wahlvolk erzählt wird, wie schlimm alles sei, aber das es noch schlimmer wäre, wenn es diese Leute nicht gäbe. Also brauche man die und müsse natürlkich auch deren Einsatz honorieren. Es geht da ab 350.000,-€ im Jahr los und findet nach oben keine festen Grenzen.
Es gibt also auch in den eigenen Berufskreisen Interssierte, die bestens von diesen Zuständen leben und kein Intersse daran haben, dass sich da etwas ändert.
Das kennen wir aber auch aus dem Bereich der NGOs und anderer Verbände vom "BUND" bis zur "Umwelthilfe".
Die Wahrheit ist schon ganz lange die, dass wir ein Mehrklassensystem im Gesundheitswesen haben und zumeist diejenigen, die krakeln, die sind, die nichts bezahlen wollen, dafür aber First-Class-Leistungen erwarten und sich dann im Internet ausweinen, weil sie die natürlich a. nicht bekommen und b. dann den Arzt mit einer schlechten Bewertung bestrafen zu können glauben.
Jede Gesellschaft bekommt das Gesundheitswesen, die Ärzte und Krankenschwestern und Altenpflegerinnen die es verdient.
So, wie es ausschaut, verdient diese Gesellschaft immer weniger, denn immer weniger sind bereit sich mit ihrem Helfersyndrom ausnutzen zu lassen.
Früher war das noch ganz chic, weil es gut bezahlt wurde. Heute sind die Betroffenen doppelt geschädigt. A. psycisch und B. Wirtschaftlich.
Schon gar nicht junge Zahnärztinnen, die gar nicht erst bereit sind Schulden aufnehmen, um dann mit einer eigenen Praxis dagegen anzuarbeiten und am Ende zu erleben, dass man auch als Zahnärztin inzwischen pleitegehen kann, was dann wohl das Ende eines selbstbestimmten Berufslebens sein dürfte.
Das hatte man sich, zurecht, ganz anders vorgestellt, als man begonnen hatte.
Die Halbgötter in weiß, sind schon lange von ihren Podesten heruntergefegt worden.
Nun wills halt keiner mehr machen. Frage man doch Frau Baerbock, Herrn Merz, Frau Bass oder unsere Grüninnen, wer zukünftig die Kranken in diesem Land versorgen soll.
Den Ärzten, Pflegern und Patientenzugewandten, die etwas können, kann man nur den langjährig gebildeten Rat geben, woanders hinzugehen, wo medizinische Ausbildung geschätzt und auch angemessen honoriert wird.
In Deutschland sollte man dann eher nicht bleiben.
Deutschland ist ein Land im Niedegang und zwar in allen Bereichen.
Nichts spricht dafür, dass sich daran etwas in den kommenden Jahren ändern dürfte.


