Langjährig rekonstruierter CMD-Patient aus der Region Kiel erhält neue Brückenversorgung

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Genau einer dieser Fälle, den wir immer wieder ansprechen und Jeder glaubt ihn träfe es nicht.

Der Patient ist hier seit über 30 Jahren in Behandlung.

Funktionstherapeutisch eingestellt.

Alles in bester Ordnung.

Aber, nun beginnt es im Alter von 76 Jahren.

Der Patient hat auf einmal Herzprobleme und  Bypässe sind geplant.

Das bedeutet aber: Blutverdünnende Medikamente.

Das bedeutet: Eingeschränkte zahnärztliche Behandlungsfähigkeit.

Und: Der Patient hat an einer strategisch wichtigen Brücke ausgeprägte Sekundärkaries.

Für sich gesehen nicht das Problem.

Im Kontext mit den anderen gesundheitlichen Problemen aber sehr wohl ein Problem.

Also werden nun handstreichartig die sekundärkariösen Zähne auf Erhaltungsfähigkeit geprüft und mit neuem Zahnersatzu versorgt, um dem Patienten zahnärztliche Probleme in der Phase seiner Herzerkrankungsbehandlungen zu ersparen.

Und so verengt sich der Behandlungskorridor für den Patienten innerhalb kürzester Zeit.

Deshalb ist es besser die Dinge unentwegt im Auge zu behalten, denn nur weil bis 67 nichts Ungewöhnliches vorlag, bedeutet das eben noch lange nicht, dass das auch danach so bleibt.

Nur das ist dem Patienten, der scheinbar nichts hat nicht klar.

Deshalb raten wir immer wieder aufs Neue: Man soll ab einem gewissen ALter die Probleme nicht mehr unter dem Gesichtspunkt angehen, wann man es spätmöglichst erledigen kann, sondern so schnell es geht und man die konkrete gesundheiltiche Situaiton des Patienten noch einzuschätzen vermag.

Der eine oder andere will es nicht hören und dem kann man dann eben auch nicht helfen.

Es bleiben dann unbefriedigende Kompromisslösungen, denn erfahrungsgemäß entwickelt die sich gesundheitliche Situation der Patienten mit zunehmendem Alter nicht zum Positiven.

Viele merken das allerdings erst dann, wenn es zu spät ist und dann hilf alles Wehklagen nicht mehr und Frau Merkel kommt übrigens auch nicht um die Ecke und hilft.

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