Langjähriger CMD-Patient aus der Region Kiel zur Gerüsteinprobe
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Hier schlägt mal wider das reale Leben zu.
Die Gerüsteinprobe verläuft gut.
Am Ende stellt sich nur heraus, dass der Patient Beschwerden an einem langjährig wurzegefüllten Zahn 15 hat.
Lange Diskussion und Überlegungen: Zahn 15 muss raus.
Das geht aber nicht, weil der Zahn stark schmerzhaft ist.
Also muss erst einmal antibiotisch abgedeckt werden, weil dort vermutlich eine Entzündung vorliegt. Diese führt zu einer ph-Wert-Änderung im Gewebe. Das widerum führt dazu, dass das Lokalanästhetikum nicht wirkt.
Also muss die Entzündung raus. Dazu dient das Antibiotikum.
Dann wirde folgende Planänderung vorgenommen.
Aus der gepplanten definitiven Brückenversorgung 14, 15 auf 17 wird nun eine dauerprovisorische Versorgung nach Extraktion 15 von 14 auf 17.
Damit kann der Patient dann im Oktober die geplante Herz-Operation durchführen lassen.
Dazu wurde noch der ebenfall stark sekundärkasriöse Zahn 43 präpariert und ebenfalls mit einer Krone versorgt. Hier allerdsing sofrot mit einer definitiven Kronenversorgung.
Geplant ist dann im Weiteren eine Neubeurteilung der Situation 14, 14 Anfang 2027 und dann gegebenenfalls ein 'Ausatauch der bestehenden dauerprovisorischen Brückenversorgung gegen eine definitive Brückenversorgung, oder aber eine geänderte Planung nach der dann vorliegenden Befundsituation.
Im Moment ist erst einmal hervorzuheben, dass es gerlingen wird den Patienten für die geplante Herzoperation im Oktober in einem guten dentalen Zustand vorzustellen und wenn sich nun herausstellt, dass der Zahn 15 entzündet ist, dann ist es gut, dass das vor der Herzoperation zur Sprache kommt.
Wenn man so will, als Glück im Unglück.


