Neuer Kieler Patient erhält zwei Implantate
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Was wurde gemacht?
Die Brücke 33 bis 36 entfernt.
Die Zähne 35 und 36 entfernt.
In regio 33 und 35, mit distaler Abwinkelung zwei Mplantate inseriert.
Die Krone 33 abgetrennt und wider hergestellt und am Ende wieder auf den Zahn 33 zementiert.
Die Wunde wurde mit mehreren Nähnmten verschlosse.
Der Patient setzt sein blutverdünnendes Medikament wieder an.
Nun gilt es zu warten, bis die Implantate eingewachsen sind.
Wrum wurde das Implantat in regio 35-36 in den vorhandenen Knochen schräg eingesetzt?
Weil der Knochen in regio 35 und regio 36 aufgund der vorhandenen Knochenschädigung durch langjährige Entzündung vorgeschädigt war.
Durch das bewusst schräge Inserieren des Implantat 36 kommt die klinische Krone in regio 36 durch die schleimhaut hinduch. Die Implantate sitzen aber beide in möglichst gesundem Eigenknochen, statt das Implantat 36 in vorgeschädigten Knochen zu setzen, der erst mit einem neu zu bildenden Knochen hätte neu aufgebaut werden müssen.
Wenn man einen Bleistift in der Achse des hinteren Implantates anlegt, sieht man, dass der Implantataufbau, der das Zahnfleisch durchbricht, dann tatsächlich dort klinisch im Mund aus dem Zahnfleisch rauskommt, wo vohrer die natürliche klinische Zahnkrone saß. Dazu nutzt man dann einen geinkelten Impülantataufbau und "Fertig ist die Laube!"
Künstlich aufgebauter Knochen ist immer gefährdeter, was eine Periimplantatitis betrifft, als vorhandener körpereigener "Altknochen".
Also, lieber ein Implantat schräg in körpereigenen Knochen gesetzt, als das Implantat auf Biegen und Brechen gerade in den Knochen zu setzen, auch wenn der Knochen dort nur eine verminderte Knochenqualität besitzt.


