Prof. Türp aus Basel schlägt wieder mal zu
Das größte Trauma dieses Professors aus Basel liegt vermutlich darin, dass er zeitlebens keinen Lehrstuhl an einer deutschen Universität angeboten erhielt.
Nun muss man ehrlicherweise sagen, dass es in Basel auch ganz nett ist.
Behandlungstechnisch hat der Professor im Bereich CMD-Erkrankter nichts relevantes vorzuweisen, außer dass er Schienen eingliedert, über dessen Erfolge in Fachkreisen relativ wenig Erfolgreiches bekannt ist.
Das mag auch damit zusammenhängen, dass Prof. Türp behauptet:
CMD sei eine Erkrankung, die nur in Deutschland vorkäme.
In der Schweiz hingegen käme nur die Erkrankung MAP vor.
Eben auch einer der Gründe, warum Prof. Jens Türp keine CMD-Patienten hat und noch weniger, solche erfolreich behandeln würde.
Nun hat der Universitätsgelehrte vor einiger Zeit etwas Aufsehen in der Fachwelt erregt, weil ihm bei der Übersetzung einer amerikanischen Veröffentlichung zum Thema TMJ ein kleiner aber eben doch verhängnisvoller Fehler unterlaufen ist, der in Türpscher Art, mal wieder einzig dazu dienen sollte die wenigen Kollegen zu diskreditieren, die das okklusal orientierte CMD-Handwerk noch beherrschen. Er selbst ist ja davon nicht betroffen.
Denn, Professor Türp, das kann man sagen, beherrscht es nicht.
Hinterher hieß es dann seitens des Professor aus Basel: Man hätte es nur richtig lesen müssen, was er dort zum besten gegeben hätte.
und...
Der fachkundige Kollege hätte schon verstanden, wie es gemeint gewesen sei.
Prof. Radlanski aus Berlin hatte es verstanden, Dr. Reusch auch. Der Verfasser sowieso.
Ganz nebenbei, sozusagen im Vorgriff auf den Straftatbestand der Majestätsbeleidigung, wendete sich Prof. Türp dann auch noch an die deutschen Zahnärztekammern, mit der Aufforderung gegen die Berufskollegen vorzugehen, die es wagten eine andere Meinung als Herr Türp zu haben. So macht man das in woken Kreisen, in denen es nur eine Meinung geben darf.
So, wie u.a. an die Landeszahnärztekammer Schleswig-Holstein, die doch tatsächlich ein berufsrechtliche Ermittlungsverfahren gegen den Verfasser dieses BLOGs einleitete.
So läuft das hier in Schleswig-Holstein wenn Prof. Türp sich aus dem fernen Basel anmeldet
Und so, wie uns Klimahysteriker, Genderspezialisten und Moralapostel in allen Bereichen kundtun, was man denken, sagen und praktizieren darf, so predigt eben Herr Professor Türp gegen das "Übel" in der Zahnmedizin.
Nun nähert sich Professor Türp glücklicherweise auch langsam dem Pensionsalter, so dass in Fachkreisen eine gewisse Hoffnung bestand, sich das Thema Türp irgendwie von alleine lösen würde.
Aber.... da hat sich der Fachkundige gründlich verschätzt.
Der neueste Clou von Prof Türp besteht nun darin, man kann es so sagen, das Thema CMD mal wieder über eine neue "Türpsche" Wortschöpfung zu bereichern.
"Customary occlusion" heißt das neue Zauberwort.
Gemeint ist die sogenannte "Habituelle Okklusion", man könnte es auch als "Habituelle Bisslage" bezeichnen.
Bisher sah die wissenschaftliche Gemeinde hier gar kein Problem. Jeder wusste, was damit im deutschen gemeint ist.
Aber nein, so sagt Prof. Türp, der gerne den Internationalen Standard in der zahnärztlichen Funktionsdiagnostik/-therapie beschwört und eben auch definieren möchte.
Das geht so nicht!
Es muss ein neuer Ausdruck her, bei dem, zumindest der Verfasser, gar nicht weiß, was damit gemeint sein soll.
So kann man eben aus einem Problem, das Niemand hat, eines machen, aus dem man dann wieder die eigene Wichtigkeit ableitet.
Und wichtig zu sein, war für Prof. Jens Türp schon immer ganz besonders wichtig. Denn CMD-Patienten behandelt er ja nicht.
Ganz besonders, weil es deutschen Universitäten eher nicht so wichtig war Prof. Tüp auf einen Lehrstuhl zu berufen.
Und so bewahrheitet sich die alte Erkennntis der SED: "Wir sind immer vorn und wenn wir hinten sind ist hinten vorn."
Und da Prof. Türp keine CMD Patienten behandelt, statt dessen nur MAP und TMJ-Erkrankte, die aber eben nach aktueller Definition keine CMD-Patienten sind, dann machen wir eben aus MAP und TMJ Patienten einfach CMD-Patienten.
Und wenn es sein muss in einer wissenschaftlichen, falschen Übersetzung vom amerikanischen ins deutsche.
Soeit bekannt ist dieser "Wissenschaftsbetrug" bis heute nicht korrigiert und findet vermutlich demnächst Eingang in eine sogenannte "Meta-Studie" eines "Türp Anhängers".
Ob das "ÜBEL" in der Zahnmedizin vielleicht ganz woanders liegen könnte, darüber wird Herr Prof. Türp genauso wenig nachdenken, wie Frau Bärbock, Herr Harbeck und andere Protagonisten der eigenen Wichtigkeit.
Mit den Sprachdeutereien des Prof. Türp geht es so, wie es dem einen oder anderen mit seinem Fußpilz geht. Es juckt, man kann zwar weitergehen, aber es nervt eben doch ein bißchen...
Dass eine derart unterkomplexe Betrachtung auch noch veröffentlich wird sagt wenig über den wissenschaftlichen Wert der Türpschen Betrachtung, sondern mehr darüber, dass es offensichtlich nur noch Unsinn gibt, der auf diesem Gebiet bisher nicht veröffentlicht wurde.


