Rekonstruierte CMD-Patientin aus Brandenburg zur UPT
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Kleine Ursache, große Wirkung.
Es würde den Rahmen sprengen, wenn man alles schildern würde, was dort heute in Behandlungsztimmer 1 passiert ist.
Am Ende stellte sich dann folgendes heraus.
Und das hat der Verfasser dieses BLOGS nun zum zeiten Mal in seinem bewegten Berufsleben erlebt.
Wenn die Patientin den Unterkiefer retrudiert, was man normalerweise nicht tut, dann bauen sich ziwschen der Krone 33 und der Krone 24 zwei Kontaktfacetten auf.
Das wird vermutlich öfter vorkommen, fällt nur deshalb Niemandem auf, weil man eben nocmrlaerweise den Unterkiefer nicht retrudiert.
Hier aber eben doch und warum das so ist, wird man niemals herausfinden.
Lange Rede kurzer Sinn.
Nachdem es zu Beginn der Behandlung noch so klng, als müsste die gesamte Behandlung von vorne bis hinten erneuert werden, stellte sich am Ende heraus, dass zwei minimale Kontaktflächen, in einer Bewegung, die kein normaler Mensch vornimmt, zwei Problemzonen entstehen, vielleicht in einer Größe von einem Quadratmillimeter, die dazu führen, dass die Patientin oben an der Decke hängt.
Wir haben es hinbekommen, obwohl es technisch keine Möglichkeit gibt diese Kontaktflächen mit Okklusionsfolien oder ähnlichem darzustellen.
U.a. deshalb, weil der Behandler das gleiche mal bei einer Patientin aus Frankfurt am Main hatte. Also zweimal in einem ganzen Berufsleben.
Das sind eben die Unterschieden zu einer Normalpraxis und wenn man dann gelegentlich Kommentare hört, die Behandlung von CMD-Patienten sei doch gar nichts Besonderes, dann muss man nur einmal in seinem Berufsleben einen derartigen Fall erleben, um zu einer ganz anderen Auffassung zu gelangen.
Wir machen wirklich alles, was nur geht, um unseren Patienten zu helfen und wenn das dann am Ende zu dem hier beschriebenen Ergebnis kommt, dann sitzt man hinterher im Büro und ist auch ein bißchen versunken, weil das Ganmze eben auch ganz anders ausgehen könnte und oftmals ja auch ganz anders ausgeht, wenn diese Patienten dann von ihren anderen Erfahrungen in anderen Praxen berichten.
Das kann man denen aber gar nicht vorhalten, denn wenn wir das in 35 Jahren nunmehr zum zweiten Mal erleben, was sollen dann für Erfahrungen in einer Durchschnittspraxis vorliegen, die solche Patienten gelegentlich mal als Problempatienten behandeln.
Hier ist der Problempatient dier Normalpatient.... und dann gibt es da noch...


