Rekonstruierte CMD-Patientin aus Potsdam mit einem möglichen Rezidiv

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Die Rekonstruktion ist seit ca. 10 Jahren in situ.

Nun kommt es erneut zu erheblichen Beschwerden, bei denen die Verdachtsdiagnose besteht, dass es sich um ein funktionelles CMD-Rezidiv handeln könnte.

Das muss nun standardgerecht abgeklärt werden.

Es geht also diagnostisch von Vorne los, genau in dem gleichen Umfang, wie vor über 10 Jahren.

Der Patientin geht es richtig schlecht, nachdem es schon eine Zeit lang nur noch mittelprächtig lief, aber auch nicht so, dass man befürchten musste, die Sache könne kippen.

Das scheint aber jetzt der Fall zu sein und ist auch nicht vollkommen ungewöhnlich, stellt allerdings aber auch nicht den üblichen Ablauf dar.

Das absolute Gros funktionstherapeutischer Behandlungen läuft über Jahrzehnte hinweg problemlos, was aber nicht bedeutet, dass jeder Fall problemlos liefe.

Bei alledem stellt sich immer die Frage: Wo liegt eine greifbare Alternative für den Patienten?

Uns ist keine bekannt und die Patientin hat ebenfalls die Erfahrung gemacht, dass sachkundige Behandler Mangelware sind und immer weniger werden.

So wie sich alles andere am Körper in 10 Jahren ändert, so ändern sich eben bei diesen Patienten eben auch die okklusalen Verhältnisse und damit beginnen dann, in dem einen oder anderen Fall wieder die, Jahre zuvor erfolgreich therapierten, funktionellen Beschwerden.

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